Musterprodukt
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Druckdaten als PDF

Anlieferung einer PDF-Datei

Bitte liefern Sie Ihre Druckdaten in Form einer mehrseitigen PDF-Datei an. Wenn Sie auf einen Datencheck verzichten, wird nur eine PDF-Datei beim Daten-Upload akzeptiert.


Erzeugung eines druckfähigen PDF

Der sicherste Weg, ein druckfähiges PDF zu erzeugen, ist über eine Postscriptdatei und den Distiller. Eine Ausnahme stellt die Exportfunktion in InDesign ab Version CS1 dar. Zur Kontrolle Ihrer Druckdaten als PDF, empfehlen wir Adobe Acrobat Professional. Es sollte dann auch kein Problem sein, korrekte Distiller-Einstellungen vorzunehmen und ein PDF zu schreiben. Ein kontrolliertes PDF ist der sicherste Weg, Druckdaten zu übermitteln.

Bitte schicken Sie uns alle Seiten Ihrer Druckdaten innerhalb einer PDF Datei. Mehrere einseitige PDFs werden von uns ebenfalls in eine Datei umgewandelt, bevor sie in den Druck gehen. Die Versionsnummer des PDFs darf nicht größer sein als 1.3 (Acrobat 4). Alle Objekte (Schriften, Bilder,...) können im PDF eingebettet werden.


CMYK Farbprofil

Bitte geben Sie uns Ihre Daten im Farbraum CMYK ohne Profil ab. Farbmanagement ist ein komplexes Thema und nicht alle Kunden kennen sich damit aus. Viele Kunden geben Daten mit Farbprofilen ab, die nicht unseren Druckbedingungen entsprechen. Wenn wir diese Profile berücksichtigen würden, "verändern" wir natürlich die vom Kunden angelegten Farben, deshalb haben wir uns für das Verwerfen aller Profile entschieden.

Wir drucken nach Prozessstandard Offset, benutzen Sie demnach bitte bei der Separation die Profile ISO Coated v2 (für gestrichene Papiere, z.B. Bilderdruck matt) bzw. PSO Uncoated ISO12647 (für ungestrichene Papiere). Die Profile ISO Coated v2 und PSO Uncoated ISO12647 können auf der Internetseite der European Color Initiative (ECI) heruntergeladen werden. Das Paket ECI Offset 2009 enthält die benötigten Profile.


Export aus InDesign

Unsere PDF Exporteinstellungen für InDesign finden Sie unter Downloads.

Alternativ können Sie sich eine eigene Exportvorgabe anlegen: Um ein PDF aus InDesign zu erstellen, muss das Dokument ohne Farbprofil und entsprechend unserer Druckvorgaben exportiert werden. Mit Datei -> Exportieren wird das Exportmenü aufgerufen. Stellen Sie unter Marken- und Beschnittzugabe ein, dass an allen Seiten mindestens 2 mm Beschnitt ausgegeben werden. Farb- und Graustufenbilder sollten auf 406 dpi reduziert werden. Wir empfehlen die ZIP Komprimierung. Verwenden Sie als Kompatibilitätmodus Acrobat 4 (PDF 1.3) und benutzen Sie eine Transparenzreduzierung mit hoher Auflösung. Wichtig ist außerdem, dass Sie das PDF ohne Farbkonvertierung erstellen (Ausgabe -> Farbkonvertierung -> keine Farbkonvertierung).

Export aus InDesign

Bitte achten Sie bei Lack und Sonderfarben darauf, dass diese nicht in die Prozessfarben CMYK umgerechnet werden.


PostScript und Distiller

Zur Erstellung eines Highend-PDFs benötigen Sie Adobe Acrobat ab Version 4.05 und einen Laserdruckertreiber (z.B. Adobe PS) sowie die folgenden Einstellungsdateien. Laden Sie sich diese auf Ihren Computer.

Distiller-PPD für den Druckertreiber.
direct2print-Settings für Acrobat Distiller.
Adobe PS Laserdruckertreiber für Mac oder WIN

Kostenpflichtige Programme:
Adobe Acrobat mit Acrobat Distiller (ca. 360 €).

Schreiben Sie mit dem Postscript-Druckertreiber über den Druckbefehl in Ihrem Layoutprogramm eine Postscriptdatei und benutzen dabei die Distiller-PPD.

Stellen Sie im Druckdialog die folgenden Einstellungen ein:

  • Dokument zentriert auf der Seite
  • Querformat
  • Auflösung 175 lpi / 2400 dpi
  • Postscript Level 3
  • Binäres Datenformat
  • Alle Schriften einbetten
  • Acrobat Distiller PPD
  • als Datei sichern
  • composite, nicht separiert!

Legen Sie die Datei "direct2print.joboptions" in den Ordner Adobe Acrobat / Distiller / Settings und starten anschließend das Programm Acrobat Distiller.

Wählen Sie im Acrobat Distiller die Einstellung "direct2print" und öffnen die vorher gespeicherte PS-Datei. Der Distiller exportiert daraufhin automatisch Ihr druckfähiges PDF.


PDF Kontrolle in Acrobat

Nach Erzeugung einer PDF-Datei können Sie diese noch auf mögliche Fehler kontrollieren. Wir empfehlen hierzu Acrobat Professional, welches ab Version 7 wichtige Neuerungen für die Druckproduktion aufweist.

Überdruckende Flächen Als erstes sollten Sie das PDF auf Vollständigkeit kontrollieren. Sollten Sie das Attribut "Überdrucken" ungewollt gesetzt haben, können Sie diesen Fehler nur mit aktivierter Überdrucken-Vorschau visuell erkennen. Bei aktivierter Ausgabevorschau ist die Überdrucken-Vorschau immer aktiviert.

Unter Datei -> Dokumenteneigenschaften -> Schriften können Sie kontrollieren, ob alle Schriften eingebettet sind. Benutzen Sie niemals das Touchup-Textwerkzeug zur nachträglichen Änderung von Texten, da die Schriften dann nicht eingebettet werden. Als Alternative bietet sich das Programm Pitstop an, ansonsten müssen Sie im Layoutprogramm die Änderungen vornehmen und dann ein neues PDF schreiben. Ein PDF mit Schriften, die nicht eingebettet sind, kann auch nicht von uns gedruckt werden.

Ausgabevorschau

Die Ausgabevorschau ab Acrobat 7 ermöglicht es Ihnen, die Farbwerte von Flächen und Bildern zu kontrollieren. Geöffnet wird diese im Menü unter Erweitert -> Druckproduktion -> Ausgabevorschau. Wir drucken nach Prozessstandard Offset, benutzen Sie demnach bitte bei der Separation die Profile ISO Coated v2 für gestrichene Papiere bzw. ISO Uncoated für ungestrichene Papiere.

Achtung: Die im Fenster aufgelisteten Farben und Farbwerte für die Pipette sind abhängig vom gewählten Profil und müssen nicht den angelegten und gedruckten Werten entsprechen! Acrobat simuliert seine Ausgabevorschau in Abhängigkeit vom im Fenster einzustellenden Simulationsprofil.